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aktualisiert am: 06.08.2015

 
 


 

BERICHT VON DER
CLUBAUSFAHRT
"TIROLER ROAS 2015"
12.-14.06.2015, Tulfes

 

Hubert Maier, Walter Brunner und Walter Zingerle organisierten die Tiroler Roas.

Es war Freitagmittag. So machten wir uns der Einladung folgend auf den Weg nach Tirol. Viele Clubfreunde erwarteten uns schon. Nach kurzer Begrüßung ging es gleich auf den Tulferberg zur Gluckserhütte, wo wir vom Wirt herzlich begrüßt wurden. Nach dem perfekten Abendessen ging es zu später Stunde wieder zurück ins Tal. Auf der Fahrt konnten wir den Ausblick auf das beleuchtete Inntal genießen – „Herrlich!!“


Screenshot / Faksimile von der Homepage der "Gluckserhütte" (www.gluckserhuette.at)

Am Samstag wurde der Start um eine Stunde vorverlegt und so fuhren wir schon um 08.00 Uhr los. Es ging von Tulfes über Rinn, Aldrans und Innsbruck nach Kematen. Hier warteten schon die „Oberlandler“ auf uns. Das Sellraintal war wegen Unwetterschäden gesperrt worden. Wir mussten einen großen Umweg in Kauf nehmen und so es ging von Kematen weiter über Pfaffenhofen, Stams bis Heiming. Zwangspause - um Horsts Fiat zu versorgen.

Weiter über den Heimingerberg zum Pumpspeicherkraftwerk Kühtai am Ufer des Speichers Längental, wo uns Herr Vogt, unser Führer schon erwartete.
Nach der Begrüßung sahen wir zur Einleitung einen 20minütigen Film. Dann ging es 80 Meter in die Tiefe, wo sich die Turbinen befinden. Die fachkundige, interessante Führung ging nach ca. 2 Stunden zu Ende und wir machten uns, vollgestopft mit neuem Wissen auf den Weg hinunter ins Ötztal und weiter ins Inntal nach Heiming, wo wir Mittagspause machten.

Danach ging es zum Motorradmuseum von Günter Raffl. Günters Museum beherbergt ca. 280 Zweiräder, jedes Modell und Baujahr ist unrestauriert und original. So mancher bekam bei diesem Anblick die Kauflust, aber Günter verkauft keines seiner Schmuckstücke. Aber wir wurden mit Kaffee und Prosecco getröstet – einer Spende von Bernadette, Romana und Hanni – herzlichen Dank nachmals.

Bald schon war es Zeit für die Rückfahrt, denn Abendessen beim Tuxerbauern war angesagt. Dort ließen wir den interessanten Tag gemütlich ausklingen.


Am Sonntag starteten wir zum Schloss Ambras, welches nur 10 km von Tulfes entfernt ist. Schloss Ambras war die Residenz des Grafen Dießen–Andechs, dessen Vorfahren schon im 10. Jahrhundert. dort residierten. Von der ursprünglichen Burg ist im heutigen Bauzustand nichts mehr erhalten, sie wurde 1133 zerstört. 150 Jahre später wurde sie wieder aufgebaut, der Wandel zum Lustschloss vollzog sich durch die Umbauten von Erzherzog Ferdinand II. Bei der Führung konnten wir die Porträtgalerie der Habsburger, die Kunst- und Wunderkammern, die Rüstkammer und eine Sammlung gotischer Skulpturen bewundern.

In der Pension Glungezer in Tulfes, unserem Ausgangspunkt, war die Veranstaltung mit dem Mittagessen zu Ende.
Ein herzliches Danke den Organisatoren und –Innen!

Franz Petzlberger

 

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