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aktualisiert am: 29.01.2015

 
 


 

BERICHT VON DER
GEDENKVERANSTALTUNG
100. TODESTAG VON JOHANN PUCH
04.-05.07.2014, Graz

 

ZUM GEDENKEN AN JOHANN PUCH

Am 19.07.2014 jährte sich der Todestag des großen, altösterreichischen Fahrzeug-Pioniers Johann Puch zum 100. Mal. Die Firma Magna Steyr Fahrzeugtechnik und die Leitung des Johann Puch Museums Graz haben dies zum Anlass genommen, und für den 4. und 5. Juli 2014 zu einem Gedenktreffen für Puch-Freunde nach Graz eingeladen. Das Echo war groß: 130 Fahrer präsentierten ihre Fahrzeuge am Morgen des 4. Juli auf dem Gelände des ehemaligen "Einser-Werkes" vor dem Museum in der Puchstraße Nr. 85. Darunter 70 PKW und Geländefahrzeuge, also die gesamte Palette vom Puch 500 bis zum Puch G, sowie 35 Motorräder und Roller. 22 Mopeds und 5 Fahrräder der Marke Puch wurden gezählt.

Die motorisierten Teilnehmer wurden wenig später in langer geschlossener Kolonne, von Polizei eskortiert, quer durch die Stadt zum Magna Steyr Werk nach Graz-Thondorf geführt. Diese historische Demonstrationsfahrt hat ihre Wirkung keinesfalls verfehlt und wurde sowohl von den Grazern, als von der Belegschaft des Werkes freundlich aufgenommen!
Die Begrüßung und der Empfang seitens der Werksleitung von Magna, sowie die dann folgenden, gruppenweisen Führungen durch die umfangreiche Magna-Fahrzeugproduktion (also von Peugeot RCZ, Mercedes G, neuem Mini und von Sonderfahrzeugen), ein gepflegtes Mittagessen und der lohnende Besuch der Teststrecke, rundeten das Programm ab. Hier zählte die Fahrt auf dem Testgelände, am Beifahrersitz eines "G 550, V8" mit 350PS, gesteuert von einem der routinierten Werksfahrer, der es verstand, die Geländeeigenschaften des Fahrzeuges spektakulär auszunützen, ohne Zweifel zu den Höhepunkten des Tages!

Der Abend des 4. Juli klang schließlich mit einem Festakt in der denkwürdigen Halle "P" des "Einser-Werkes" aus, die 1908 von Johann Puch erbaut wurde und heute das Museum beherbergt. Namhafte Vertreter des Landes, der Stadt Graz, sowie der Firma Magna, aber auch der Vertreter einer slowenischen Delegation, sowie der Leiter des Museums würdigten mit ihren Worten die Leistungen und das Lebenswerk von Johann Puch.
Die Einladung der Museumsleitung zu einem Abendessen wurde von allen gerne angenommen und bot den Rahmen für nette Gespräche unter den Teilnehmern.

Der folgende Tag, der 5. Juli, war dem eigentlichen Gedenken am Grab von Johann Puch am Grazer Zentralfriedhof gewidmet. Worte des Gedenkens sowie eine feierliche Kranzniederlegung, begleitet vom "Großen Zapfenstreich" der Militärmusik Steiermark, bildeten den würdigen Abschluss des Gedenktreffens zu Ehren des Genies Johann Puch...!

Zusammengefasst darf man sagen, dass dieses Treffen seinen tieferen Sinn voll erfüllt hat, und dass es wesentlich dazu beigetragen hat, die Erinnerung an den großen Techniker Johann Puch wach zu halten, dem wir noch heute und in Zukunft, angesichts seiner hervorragenden Leistungen, stets verbunden bleiben wollen...

Gerhard Reichl


Quelle: "Salzburger Nachrichten", vom 19.07.2014


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