Header image
 
 


   
aktualisiert am: 14.10.2016

 
 


 

BERICHT ZUR CLUBAUSFAHRT
"LUNGAUER ROAS"
26.05.-29.05.2015, Mauterndorf

 

Lungau Roas 2015 (aus der Sicht von Bernadette Allnoch's 500S ) :)


Tag 1
Es ist Mitte August und irgendwie ist in letzter Zeit der Boss ganz schön oft in der Garage, aber zum Glück hat es bis jetzt immer die anderen beiden getroffen und die haben raus müssen, während ich bei der Affenhitze in der kühlen Garage stehen kann und die anderen draussen am Asphalt nahezu gegrillt werden…. Hab ich mir zu mindest gedacht bis plötzlich Freitag Nachmittag das Tor schon wieder aufgeht und er aber diesmal auf mich zu geht… na toll… aus wars mit dem gemütlichen Rumstehen… wenigstens muss der Weisse diesmal mit raus haha
Dass ich mittlerweile auch das Angeberauto von der Frau vom Chef bin, hab ich ja schon mitbekommen aber diesmal schauts ganz nach einem Revival von Weiß-Rot aus. Seit der Grüne da ist, sind die gemeinsamen Ausflüge ja nicht mehr so regelmäßig, aber diesmal geht’s wieder in gewohnter Manier los – das weisse Chefauto (ist der ja sicher nur wegen dem Blaublicht geworden pfff) und ich eben mit der Frau vom Chef in Richtung Süden… die Strecke kommt mir ja irgendwie bekannt vor…
Zack – jetzt weiß ichs wieder, wir fahren in den Lungau – es ist wohl Lungau Roas – ist ja auch wirklich Zeit geworden, da steigt die Motivation doch gleich rasant!!
Erster Stopp in der Jausenstation Neuhauserstub'n in St. Michael – da sind auch schon die ganzen anderen Burschen oh yeah! Während die Besitzer sich drinnen mit wunderbarer Brettljause den Bauch voll schlagen, machen wir draußen schon mal die Starterparty – das wird ein Top Wochenende!

Tag 2
Über Nacht bin ich in den Besitz der Tochter vom Chef übergegangen – so wird man also herumgereicht – aber die hat ws. eh schon Puch-Notstand, da lass ich das grad noch gelten. Wenn sie blöd wird, schmeiß ich einfach wieder die Gasfeder hehe
Leider war mit dem Ausschlafen halt trotzdem es Samstag ist ja mal gar nichts, in aller Früh geht’s schon los nach Mauterndorf. Zum Glück haben wir am Parkplatz vor der Burg warten können, während die in dem Ort rumgelaufen sind und sich die ganzen schiefen Häuser usw. angeschaut haben. Wie sie dann endlich alle zurück waren, ist es dann eh schon langsam Zeit geworden, weil so warm wars da ja wirklich net . Über die kleinsten und abgelegensten Straßen gehts bis über die Salzburger Grenze und Seetal nach Oberwölz, der kleinsten Stadt der Steiermark zum Mittagszwischenstopp. In der Zwischenzeit  können wir uns ein bisschen ausruhen und in der Sonne am Hauptplatz (wenn man den Platz hier so nennen kann) relaxen, nach dem ganzen auf und ab.

Bald kommen alle wieder zurück und so wie es aussieht, geht es wieder Richtung Mauterndorf zurück. Einer nach dem anderen, wie die Ostereier durch die Landschaft, schon schön eigentlich – aber was is jetzt – schon wieder Pause – bei einer kleinen Burg mit wahnsinns Ausblick über Oberwölz, das Örtchen, das speziell durch die Pendler „groß“ geworden ist. Während alle dem Gerhard bei seinen tollen Geschichten lauschen und sich nebenbei mit Prosecco betrinken, warten wir halt…  Es dauert aber leider nicht lang bis alle zurück kommen und es schon wieder weiter geht. Die Wahnsinnigen meinen sogar, dass es so schön ist, dass sie das gesamte Aeropaket zerstören und mit offenem Dach fahren müssen – die wissen ja gar nicht wie anstrengend das dann auf diesen Straßen ist, aber gut - verbrauch ich eben mehr, mir doch egal!!  Leider hab ich dazu gar nicht so viel Gelegenheit, weil sie kurz später schon wieder stehen bleiben – in der Sterischen Krakau ("Kroka") beim Guniwirt – ws brauchen jetzt alle Cafe oder sowas. Die sollten sich um mich auch mal so kümmern!! Nachdem alle wirklich bald amal wieder aus dem Laden heraußen waren dürfte es sich wirklich nur um Cafe und Kuchen gehandelt haben, allerdings gehen jetzt alle noch in den Garten wo lauter Mineralien und funkelnde Edelsteine rumstehen. Manche gehen auch in den Keller runter, wo wahrscheinlich noch viel mehr von den Steinen aus dem Erdinneren zu finden sind… naja wir müssen ja auch wieder draußen bleiben.
So nachdem sie sich alle von den Steinchen lösen konnten geht’s jetzt wieder ab. Wenigstens war es nur ein kurzer Zwischenstopp und es geht über die Preberstraße zurück nach Mauterndorf. Bei der Burg angekommen müssen wir diesmal gar nicht mit dem Parkplatz vorlieb nehmen, sondern können bis direkt vor das Tor fahren, echt ein Highlight und wenigstens mal ein adäquater Parkplatz für uns.
Nachdem dann alle weg waren und wir aber andauernd lautes Gelächter aus der Burg hören, checken der Weisse und ich die Lage mal. Alle Besitzer sitzen in lustigen Verkleidungen an Holztischen und essen mit den Fingern – die sind ja völlig bekloppt – offensichtlich machen die bei so einem Ritteressen mit!! Der König dürfte Werner sein, der die Puppen, also in dem Fall die Knechte tanzen lässt. Wir lassen die Menschen mal Menschen sein und starten eine eigene Burgparty vor der Tür. Das wichtigste ist nur, dass alle rechtzeitig wieder in Reih und Glied stehen, wenn die wieder heraus kommen, aber darin sind wir eh schon geübt. Spät in der Nacht müssen wir die zwar dann alle noch heim bringen, aber ich werd morgen einfach ausschlafen.

Tag 3
So zur Sicherheit hab ich gestern noch den Schlüssel gut versteckt, dass ich mal schön ausschlafen kann. Sollen die doch den silbernen Audi fragen, mit dem sie schon aus Graz gekommen sind, ob er sie auf diese „Staig“ mit Blick auf Schloss Moosham bringt. Zu meinem Glück hat er das dann auch wirklich gemacht, denk mal dass dem sonst eh immer nur langweilig war so ganz allein. Als sie dann später zurückgekommen sind, und mir der Audi erzählt hat, dass der Gerhard auf der Staig totale Gruselgeschichten von den Hexen früher erzählt hat, sie in Muhr so eine riesige Figur, glaub er hat Samson dazu gesagt, angeschaut haben und dann noch auf ein leckeres Bratl beim Blasnerhof gefahren sind, wär ich doch lieber selber mitgefahren. Drum hab ich dem Bernhard, als er zum siebten Mal bei mir drin nach dem Schlüssel gesucht hat, dann doch gezeigt wo ich ihn versteckt hab. Nachdem dann allerdings das Wochenende doch schon fast rum war, und der Weisse und ich ja wieder zurück nach Salzburg in die geliebte Garage müssen, verabschieden wir uns noch von unseren Kumpanen und machen uns auf den Weg nach Hause. Nach so einem tollen Wochenende mit Freunden und deren Besitzern, freuen wir uns schon auf das nächste Mal.

Bernadette Allnoch

 Fotos folgen...

 

zurück